Farbsinnstörungen

Bei der Farbsinnstörung unterscheidet man zwischen Farbfehlsichtigkeit und der Farbenblindheit. Bei einer Farbfehlschtigkeit kann der Patient zwar Farben erkennen, da alle Farb-Rezeptoren funktionieren, besitzt jedoch eine Farbschwäche für eine Farbe. Bei einer Farbblindheit kann der Patient eine Farbe gar nicht von der anderen unterscheiden, da entweder der Rot- oder der Grün-Rezeptor nicht funktioniert.

Eine vollständige Farbenblindheit bedeutet, dass der Patient nur Schwarz, Weiss und Grau von einander unterscheiden kann.

Am häufigsten leiden Farbsinnpatienten unter der Grünschwäche (50%), gefolgt von der Grünblindheit (25%), Rotblindheit (15%) und Rotschwäche (10%).

Eine Farbsinnstörung ist meist erblich bedingt und kann nicht therapiert werden. Sie beeinflusst Betroffene im Alltag, Berufsleben und im Strassenverkehr. Viele Berufsgruppen sind für sie ausgeschlossen.

Durch entsprechende Tests wird der Grad der Farbsinnstörung festgestellt und ggf. in einem Gutachten festgehalten.