Netzhaut OP

Die Netzhautablösung ist auch heute noch eine nicht ganz ungefährliche Erkrankung und kann zu einer Erblindung führen. Der operative Eingriff kann hier ein weiteres Ablösen der Netzhaut vom Augapfel verhindern. Dabei wird die Netzhaut wieder angelegt. Diese Maßnahme kann die Sehfähigkeit nicht verbessern, jedoch versuchen sie zu erhalten.

 

Wie kommt es zu einer Ablösung?
Der Glaskörper, welcher das Auge ausfüllt, schrumpft und zieht somit die Netzhaut mit. Eine solche Glaskörper-Abhebung betrifft ca. 60% der Bevölkerung. Dabei kommt es auch zur Glaskörpertrübung (siehe ‘Krankheiten’ -> ‘Glaskörpertrübung’).

 

Welche Folgen kann eine Ablösung haben?
Bei einer akuten Glaskörper-Abhebung ziehen die Glaskörperfasern relativ plötzlich und kräftig an der Netzhaut. Gibt diese nicht nach, so kann sie einreißen und es entsteht ein Netzhautloch. Dadurch kann die Flüssigkeit des Glaskörpers hinter die Netzhaut gelangen und sie somit ablösen, ähnlich wie eine feuchte Tapete die sich von der Wand löst.
Durch diese Ablösung werden der Netzhaut wichtige Bestandteile wie Sauerstoff und Nährstoffe entzogen, was wiederum zu einem Absterben der Sehzellen führt.

 

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Eine medikamentöse Behandlung für die Glaskörper-Abhebung und die Netzhautablösung gibt es nicht. Netzhautlöcher lassen sich mit dem sogenannten Argon-Laser behandeln. Stellen Sie sich eine Tapete vor, an der sich der Rand langsam löst und man diesen nun festtackert. Ähnlich wird mit Hilfe des Argon-Lasers der Rand des Lochs mit der Unterlage verklebt.

 

Bei einer Netzhautablösung kann jedoch nur ein operativer Eingriff helfen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten des Eingriffs und wird entsprechend der jeweiligen Situation vom Facharzt festgelegt.